Hartz IV: Eine Schande

Hartz IV:


Neue Regelsätze eine Schande für unser Land


Dagenbach: In höchstem Maße ungerecht

Stallwächterparty in Berlin >

Der Vorsitzende der Bürgerbewegung PRO Baden-Württemberg und
Stellvertretende Vorsitzende der Bürgerbewegung PRO Deutschland, Alfred Dagenbach, bezeichnete die neuen Regelsätze für das Arbeitslosengeld II ("Hartz IV") für "beschämend für unser Land".
"Es geht dabei nicht um jene, die noch nie etwas in die Sozialkassen einbezahlt haben, sondern um die Situation derer, die jahrelang ihre Beiträge entrichtet haben und oft nach einem langen Arbeitsleben auf dieselbe Stufe gestellt werden", so Dagenbach: "Das ist in höchstem Maße ungerecht. Es mag juristisch
ausgefuchst sein, läuft aber dem allgemeinen Verständnis über unser
Sozialstaatsprinzip in eklatanter Weise zuwider. Ich vermisse eine
grundsätzliche Neuordnung unter Berücksichtigung der ebensarbeitszeit – und wenn es nur ein Euro mehr pro Arbeitsjahr gewesen wäre."
Darüber hinaus kritisiert Dagenbach die neue Zusammenstellung der in die Berechnung einbezogenen Positionen: "Es ist ja nicht etwa nur so, daß man mit populistischen Hintergedanken die Positionen ‚Alkohol‘ und ‚Tabakwaren‘ herausgenommen hat, sondern z.B. auch die ohnehin schon geringen Beträge für Schnittblumen und Zimmerpflanzen, die zum gesundheitlichen Wohlbefinden beitragen. Gleichermaßen fallen unter anderem auch Ausgaben für Chemische
Reinigung von Kleidung heraus."
Ersatz für die trickreich zum Popanz hochstilisierte Position "Alkohol" im Wert von gerade einmal 8,11 Euro soll nun die Aufstockung  von Mineralwasser um 2.99 Euro erbringen. 
Dagenbach: "Gibt sich da Frau von der Leyen nicht selbst der Lächerlichkeit preis? Hier besteht doch nun die Frage, ab die Leistungsempfänger nun kein Glas Bier mehr trinken dürfen oder als Schwabe künftig auf ein Viertele im Besen verzichten muß. Es fällt schwer, auf solche Leistungen dieser unserer Regierung nicht mit noch deutlicherem Sarkasmus zu reagieren, wenn im gleichen Zeitraum
die andere Seite der bundesdeutsche Medaille ohne Reaktion der verantwortlichen Politik solche Dinge zutage fördert, wie hemmungslose Bereicherung mit durch nichts gerechtfertigten Bonuszahlungen."

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Amtsmißbrauch


Prestigeobjekt "Stuttgart 21":


Amtsmißbrauch


Kampagne auf Kosten der Steuerzahler

Traurig über S21 >

26.9.2010 – Was unlängst
befürchtet
wurde, scheint nun einzutreffen:

Mit einer massiven Kampagne auf Kosten der Steuerzahler soll nun für das Prestigeobjekt Stuttgart 21 Stimmung gemacht werden. Dabei sind auch zahlreiche Amts- und Funktionsträger, die auf der Gehaltsliste ihrer Bürger und Organisationen stehen, involviert, ohne daß sie diese nach ihrer Meinung gefragt hätten.

Mit deren Amtsbonus soll suggeriert werden, daß ihre Kommune oder Verband geschlossen hinter "Stuttgart 21" stehen würde, auch wenn mit Halbwahrheiten dazu geflunkert wird.  

Der ehemalige Landtagsabgeordnete und Heilbronner Stadtrat Alfred Dagenbach, Vorsitzender der Bürgerbewegungen Pro Baden-Württemberg und Pro Heilbronn, bezeichnete ein solches Vorgehen als "Mißbrauch des übertragenen Amtes".

Dagenbach: "Offensichtlich läuft jetzt eine Propagandawelle größten Ausmaßes an, bei der alle Register gezogen werden, um das Projekt doch noch hoffähig zu machen und die Gegner in Mißkredit zu bringen:
eMails kursieren, in denen davor gewarnt wird, daß von einer Gegnerschaft nur die Grünen profitieren würden, was man doch nicht wolle.

Fakt ist nun einmal: Nur weil die Grünen und sonstige Gruppen zu gleichen Ergebnissen kommen, wie die Masse der Gegner, so bringt ihnen das nur Sympathien ein, die jene, die das Projekt mit aller Macht und rücksichtslos durchpeitschen wollen, selbst verursacht haben. ‚Schnappi’s‘ Krokodilstränen sind daher höchstens kontraproduktiv und wer auf die Bürger nicht hören will, wird dann halt auch mit dem Unmut dieser Bürger leben müssen."

Die selbsternannte "Politische Klasse" kann das aber nicht. Sie stellt den Artikel 20 des Grundgesetzes auf den Kopf und beansprucht alle Staatsgewalt für sich allein.  Und auf Kosten der Bürger sind ganz offensichtlich jetzt PR-Agenturen am Werk.

Dazuhin spielt man auf allen Tasten des Klaviers, um die Proteste mit Zuckerbrot und Peitsche zu ersticken: Mit Umarmung, Vereinnahmung und Dialogbereitschaft wird suggeriert, der Protest habe Erfolg und man könne nun beruhigt zu Hause bleiben. Tatsächlich weicht man keinen Schritt zurück, wie die ungehinderte Fortsetzung des Abbruchs deutlich zeigt.

Dazu gehört auch die Kriminalisierung von Teilen der Protestbewegung.
Festnahmen von Provokateuren sind dazu besonders hilfreich. Schließlich soll der "anständige Bürger" sehen, welchem "Gesindel" er auf den Leim geht, mit dem er natürlich nichts zu tun haben möchte. 

Und Ministerpräsident Mappus kündigt unverblümt an, daß man jetzt
“auf den verschiedensten Kanälen mehr denn je offensiv informieren“ wolle. Zuvor unterließ man dies, wohl in der Hoffnung, keine "schlafenden Hunde zu wecken". 
Und meist CDU-nah geführte Industrie- und Handelskammern springen selbstverständlich auf den Zug auf.

Garniert wird das Ganze mit der Beauftragung von PR-und Werbeagenturen, die Bürgernähe suggerieren und mit Dialogplattformen etc. unabhängige Meinungsbildung vortäuschen sollen. Positive Stimmung soll mit dem Geld der damit Berieselten bezahlt werden.

Mit inszenierten
Events sollen die Bürger ungewollt zu Claqueuren instrumentalisiert werden. Webseiten wurden installiert, hinter denen sowohl Privatleute als auch Werbeagenturen stehen. Mindestens Letztere dürften
solches wohl kaum uneigennützig betreiben.

Alfred Dagenbach dazu: "Bei Facebook brüstet man sich inzwischen mit rund 15.000 Befürwortern bundesweit – 67.000 Unterschriften Stuttgarter Bürger allein vermögen sie nicht aus  der Welt zu schaffen. Wer die Methoden des Guerilla-Marketings und
der Undercover-PR nötig hat, zeigt damit nur, wie sehr er argumentativ in der Ecke steht."

Die „Politische Klasse“

 Sarrazin, Steinbach, Schwarzer und die „Politische Klasse“



Erfolg für das Meinungskartell

 

von Alfred Dagenbach

Die "Politische Klasse"* hat es wieder einmal geschafft: Thilo Sarrazin verläßt freiwillig die Bundesbank und Erika Steinbach nimmt ihre Bewertung des polnischen Deutschlandbeauftragten Wladylaw Bartoszewski, einem ehemaligen Auschwitz-Häftling, dem sie im ARD-Morgenmagazin einen "schlechten Charakter" bescheinigte, zurück: "Ich bedaure meine Äußerungen über Herrn Bartoszewski, die in Polen und Deutschland für so viel Aufsehen gesorgt haben, und ziehe sie zurück." Sie wünsche sich aber, dass er "in stiller Stunde all das überdenkt, was er zu meiner Person gesagt hat", so Erika Steinbach laut Bild am Sonntag vom 19.9.2010. Nun kann es ja um beide in aller Ruhe still werden.
Man kann nur ahnen, welcher Druck dazu ausgeübt wurde: Allen voran ereifern sich stets zuerst die Vertreter der die politische Klasse stützenden Medien. Die sofortige Klassifizierung in die rechte Ecke gehört schon zum Ritual. Wer sich nicht der von diesen aufgestellten und die Meinungsfreiheit bedrohenden "political correctness" unterwirft, läuft massiv Gefahr, zumindest in die Nähe einer Unperson zu kommen.
Längst ist die Meinungsfreiheit in diesem unserem Lande ausgehebelt. Ansichten, die nicht ins Konzept passen, werden einfach ignoriert: Weshalb sonst gibt es Papierkörbe und Löschtasten auf jedem PC?
Und wer prominent genug ist, daß er nicht mehr ausgehebelt werden kann: siehe oben. Bleibt die Frage, was zu solch schnellen Entschlüssen führt…
Deshalb darf man nun gespannt sein, wie auf Alice Schwarzers Buch über die Unterwanderung Deutschlands durch Islamisten reagiert wird. Klar und deutlich greift sie die falsche Toleranz auf, die den Westen 30 Jahre lang wegsehen liessen – vom Iran über Afghanistan, Tschetschenien, Algerien, Schwarzafrika bis zu uns.
Erstaunlich, wenn Alice Schwarzer nun zum Fazit kommt: "Das Kopftuch ist seit dem Sieg Khomeinis im Iran 1979 weltweit die Flagge der Islamisten. Wir dürfen nicht länger wegsehen, wir müssen hinsehen, genau hinsehen!"
Lange genug hat es bei der gut von der Frauenrechtlerei lebenden gedauert, denn gleiches sagten schon vor Jahrzehnten andere. Sie wurden erfolgreich diffamiert und diskreditiert, Sarrazin und Steinbach hatten ihre Vorläufer.
Man darf deshalb gespannt sein, wie es nun Alice Schwarzer geht – aber sie hat nicht zuletzt als Teil der "Politischen Klasse" ja clever vorgebeugt. Die Bösen sind nämlich nicht nur die Islamisten bei ihr, sondern auch die in die rechte Ecke gestellten Zeitgenossen mit der anderen, der politisch unkorrekter Meinung.

Nachsatz, nur zum Verständnis: unter der Hand geben manche der am Meinungskartell beteiligten anderen Ansichten recht. Nicht mitzuspielen wäre aber das Ende der Karriere…

* Katrin Goering-Eckardt (Grüne, MdB) am 5.9.2010 in der Talkshow bei Anne Will

Unglaubliche Kampagne

Jetzt gegen Erika Steinbach

Dagenbach: Übles Spiel

Erika Steinbach MdB >

  "Nachdem das Meinungskartell aus Politik und Medien mit Thilo Sarrazin seine bisher schwerste Niederlage in einer Kampagne gegen jemanden erlitten hat, der sein Recht auf die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit wahrgenommen hat und darüber hinaus diese auch mit Fakten belegen konnte, soll nun gegen Erika Steinbach das nächste Faß aufgemacht werden", kommentiert der Stellvertretende Bundesvorsitzende der ürgerbewegung Pro Deutschland, Alfred Dagenbach, die neuerliche Kampagne gegen die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen: "Die Masche ist auffällig: man lädt jemanden zum Interview, stellt ihm entsprechende Fangfragen, läßt ihm möglichst keine Gelegenheit zur genauen Erläuterung und dreht dann einen Strick daraus. Das ist Mißbrauch der Pressefreiheit zu politischer Stimmungsmache."  

Um dieses Ziel zu erreichen werden immer wieder Mißverständnisse konstruiert, die es garnicht gibt. So werden mit Vorliebe Bezüge zur negativen Seite der jüngeren deutschen Vergangenheit hergestellt und darauf abgezielt, dem zum Opfer auserkorenen Interviewpartner Sätze zu entlocken, die in nichts etwas Unwahres enthalten, aber gegen die von den Orwell-Jüngern aufgestellte ‚political correctness‘ verstoßen. "Man kann dann trefflich Dinge hineininterpretieren, die überhaupt nicht im Sinne des Interviewten sind, aber den Zweck zum Mittel heiligt", so Dagenbach, "welche tatsächliche Ansicht dazu aber der Interviewpartner hat, wird weder hinterfragt und soweit bekannt, gleich ganz unterschlagen. Dieselben Leute sind es aber, die mit einem Riesenaufschrei reagieren, wenn man ihnen auf die Finger schaut."

Muß sich Erika Steinbach alles gefallen lassen?So hat Erika Steinbach nicht nur einmal ganz klar und deutlich – und sogar gegen den Unmut einiger weniger ‚Hardliner‘ in den eigenen Reihen der Vertriebenen – auf die Ursachen des folgenreichen Unglücks für die Vertriebenen hingewiesen ("Büchse der Pandora"). Wenn Sie sich nun im Morgenmagazin der ARD gegen üble Beleidigungen ihrer Person wehrt, so ist das ihr gutes Recht und bedarf nicht des erhobenen Zeigefingers eines Bundesaußenministers, der bisher nicht Ähnliches für unser Land geleistet hat, als jedem schön herunterzureden und damit ‚everybody’s darling‘ zu spielen.

Man erinnere an die Darstellung Erika Steinbachs, in SS-Uniform auf Altkanzler Schröder sitzend, oder jene Bezeichnung als "Blonde Bestie", über die die Süddeutsche Zeitung am 22.2.2009 bezüglich dem Wladyslaw Bartoszewski schrieb:
"Der frühere Außenminister Wladyslaw Bartoszewski, trotz seiner 87 Jahre immer noch Sonderbeauftragter Warschaus für die schwierigen Beziehungen zu Deutschland und Israel, polterte: Eine Mitgliedschaft Steinbachs in dem Beirat wäre so, als ob der Vatikan den Holocaust-Leugner Richard Williamson als Nuntius nach Israel schicken würde", und: "Fortan nutzte er jede Gelegenheit, Steinbach anzugreifen. Als Hauptargument sagte er, Steinbach, die er sogar ‚blonde Bestie‘ nannte, sei eine ‚falsche Vertriebene‘, da sie 1943 als Tochter eines Luftwaffen-Feldwebels unweit von Danzig im besetzten Polen geboren worden sei. Allerdings stammt ihr Vater aus Niederschlesien."

Die "Süddeutsche" resümierte u.a.: "Bartoszewski löste eine Medienkampagne aus, die in den demokratischen Staaten Europas wohl einmalig sein dürfte.

Fotos zeigen Steinbach grundsätzlich in unvorteilhaften Posen, das Wochenmagazin Wprost brachte sie gar als SS-Domina auf das Titelblatt. Die Korrespondenten von New York Times, Le Monde und der Madrider Zeitung El País kamen staunend zum selben Ergebnis: Da finde eine Feindkampagne statt.
Immer wieder goss dabei auch der greise Bartoszewski Öl ins Feuer und schockierte damit viele seiner alten Freunde unter den deutschen Christdemokraten und Katholiken.
"

Während deutsche Medien grundsätzlich über Deutsche herziehen, die für Klarheit und Wahrheit eintreten, verteidigt das deutschsprachige polnische Webportal Polskaweb am 11.3.2009 Erika Steinbach gegen die Angriffe  Bartoszewskis:
"Wladyslaw Bartoszewski hat in polnischen Medien die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) Erika Steinbach nicht selten beleidigt. Wir möchten Ihnen die erneute Aufzählung mancher solcher Worte und Kommentare aber an dieser Stelle ersparen. Die Ursache der neuesten- und härtesten persönlichen Angriffe aus dem rechten polnischen Lager und durch Herrn Bartoszewski scheint aber einen ganz anderen Hintergrund zu haben als man vorgibt. Die ganzen Streitereien kommen auch nicht von ungefähr zu einem Zeitpunkt zu dem immer mehr mysteriöse zivile Massengräber wie z.B. jenes in Marienburg gefunden werden und man alles tut und tat um diese im Zeichen der deutsch-polnischen Versöhnung zu verschleiern."

Und am 21.6.2009 zitiert Polskaweb Erika Steinbach: "Viele Polen wissen auch nicht, dass sich der Bund der Vertriebenen auch um die deutsch-polnische Verständigung bemüht. Prof. Bartoszewski hatte ich in diesem Zusammenhang sehr lange bewundert. Er hat sich ungeheuer verdient gemacht im Aufbau eines deutsch-polnischen Dialoges. Mit umsomehr Recht fühle ich die Tragik um das was in den letzten Monaten aus seiner Richtung kam. Sogar seine besten Freunde in Deutschland, welche auch meine Freunde sind, können nicht diesen begreifen. Ich möchte mich aber nicht ausführlicher zu diesem Thema äußern" und berichtet, daß schon damals Erika Steinbach "in einer Fernsehsendung den Deutschlandbeauftragten der polnischen Regierung Bartoszewski als einen Mann bezeichnete, der einen Psychoanalytiker brauchen würde", was wohl kein Wunder ob der von diesem gegen sie gerichteten Angriffe gewesen sein dürfte. Übrigens stelle sich damals noch der Bundestagspräsident vor sie und nahm sie in Schutz.

Polskaweb scheute sich auch noch am 16. Juni 2010 nicht, Wladislaw Bartoszewski für sein  Schweigen zum Fund von Tausenden deutschen Zivilisten in zahllosen Massengräbern in Polen zu kritisieren, "die man wie Vieh mit Baggern exhumierte und nach seiner Erpressungsaktion um Erika Steinbach im Berliner Bundeskanzleramt." Ob die übrigen dort gemachten Angaben stimmen, ist eine polnische  Angelegenheit und interessiert hier niemanden.

Dagenbach: "Fakt ist jedenfalls, daß auch Erika Steinbach das Recht auf eine persönliche Menschenwürde hat und damit auch das Recht besitzt, diese verteidigen zu dürfen, egal gegen wen. Ich wünsche mir mehr Fairness in den Medien gegen Querdenker, weil sonst unsere Demokratie schweren Schaden nehmen wird, was nicht heißen soll, daß alles kritiklos hingenommen werden muß, wie ja Maybrit Illners Sendung zum Thema gezeigt hat, daß es auch anders geht."

Solidarität mit Erika Steinbach

Historische Tatsachen


Dagenbach: Angriffe sind unerhört



"Es geht gerade so weiter mit den Versuchen, Debatten und Meinungen über Tabu-Themen mit aller verbalen Gewalt verhindern zu wollen", so der Stellvertretende Bundesvorsitzende der Bürgerbewegung PRO Deutschland, Alfred Dagenbach, "dies ist die Fortsetzung einer unerträglichen Methode, alle Bürgern unseres Landes zwingen zu wollen, sich nur noch an der von einer vom
Volk abgehobenen ‚politischen Klasse‘ vorgegebenen ‚political correctness‘ zu halten, wie sie im Falle ‚Stuttgart21‘ und insbesondere im ‚Fall Sarrazin‘ praktiziert wird."
Ärgerlich sei in allen Fällen nicht der Streit um unterschiedliche Ansichten, sondern, wie das Recht auf freie Meinungsäußerung durch Unterstellungen, Drohungen und Druck gegen Vertreter unliebsamer Sichtweisen bekämpft werde:
"Dies fällt besonders dann auf, wenn Tatsachen beim Namen genannt werden, die offensichtlich politisch unbequem sind. Es ist in diesem Fall nun mal Fakt, daß Polen infolge der Gebietsforderungen Deutschlands vom 21. März 1939 am 26. März gegen Deutschland mobil gemacht hat und damit Hitler die Möglichkeit erhielt, den deutsch-polnischen Nichtangriffspakts von 1934 aufzukündigen. Dazu bedarf es
keines Hinweises auf – wegen Verbreitung nicht genehmer historischer Tatsachen – in die rechte Ecke gestellter Publikationen, sondern des einfachen Blickes in andere wohl kaum des Revanchismus verdächtigen Publikationen.
Die Angriffe und ‚Empörungen‘ gegenüber der Vorsitzenden des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach sind daher unerhört. Nicht sie betreibt Geschichtsklitterung, sondern ihre Kollegen – insbesondere jene in ihren eigenen Reihen – haben sich als unfähig erwiesen, mit historischen Tatsachen angemessen umzugehen. Erika Steinbach hat lediglich die Vertriebenen-Funktionäre Arnold Tölg und Hartmut Saenger gegen die Kritik von Kulturstaatsminister Bernd Neumann gegen unwahre Verdrehungen in Schutz genommen. Wenn solches nicht mehr erlaubt sein sollte, gebührt ihr unsere volle Solidarität!"

Halali auf Sarrazin

Das Meinungskartell macht, was es will

Dagenbach: „Deutschland muß endlich sein Selbstbewußtsein wieder erlangen“

„In einem sind sich die Alt-68er im Verbund mit den Machern der öffentlichen Meinung in Politik und Medien einig: Daß nicht sein kann, was in ihren Augen nicht sein darf“, so der Vorsitzende der Bürgerbewegung PRO Baden-Württemberg und stellvertretende Bundesvorsitzende von PRO Deutschland, Alfred Dagenbach über die neuerlichen Attacken gegen Dr. Thilo Sarrazin (SPD), dem man seine grundgesetzlich garantierten Freiheiten in einer Weise beschneiden will, wie es von Mitgliedern staatlicher Institutionen und Körperschaften bisher nicht der Fall gewesen ist, um Aussagen über von jedermann täglich wahrnehmbare Tatsachen zu unterdrücken.
Dagenbach: „Mit welchem Recht nimmt man sich das heraus? Dabei zeigen alle möglichen Umfragen in vielen Medien doch eindeutig, daß die Deutschen mit teilweise über 90 Prozent Zustimmung hinter Sarrazins Thesen stehen und die nach Orwellscher Beschreibung den Methoden einer Gedankenpolizei ähnlichen Meinungsmache deutlich ablehnen. Auch innerhalb seiner SPD soll es unter den Mitgliedern überwiegend Zustimmung für ihn geben.
Selbst nach den Regeln von Kreuzverhören durchgezogene Talkshows haben dazu mangels treffender Gegenargumenten der in Mehrzahl zugeladenen voreingenommenen Gegner eher das Gegenteil der leicht durchschaubaren Absichten geführt. Gefehlt hat nur noch das brachiale Vorgehen nach dem Beispiel, wie man es schon mit Eva Herman durchexerziert hat – egal, was es nachher den Gebühren- oder Steuerzahler auch kosten mag. Auch Eva Herman hat es gewagt, sich über die „political correctness“ hinwegzusetzen und Klartext zu reden. Die Folgen sind bekannt.
Dabei ist das von Sarrazin angesprochene Problem doch nicht, daß eine Minderheit diskriminiert werden soll, sondern daß es eine klar zu umreißende Gruppe in unserer Gesellschaft gibt, die sich nicht nur weigert, sich zu integrieren, sondern darüber hinaus eine Parallelgesellschaft aufbauen will, zu der sie ausgerechnet durch den türkischen Ministerpräsidenten mit seinem auf deutschem Boden gemachten Ausspruch ‚Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit‘ auch noch inspiriert wurden.
Zweifellos sind natürlich von überall jene zugewandert, die im eigenen Land weniger Chancen hatten. Das gilt aber für alle Herkunftsländer gleichermaßen.
Man muß sich aber dann doch fragen, weshalb man heute die zu uns ebenfalls als Gastarbeiter eingewanderten Italiener, Griechen, Spanier, Jugoslawen usw. nicht mehr von Deutschen unterscheiden kann, aber dies bei türkischen und arabischen Migranten nach drei Generation sich sogar noch verschlechtert hat.
Dabei zeigt es sich, daß es auch in dieser Bevölkerungsgruppe Beispiele bestens gelungener Integration gibt – sofern das gewünscht wird. Integration ist nämlich keine Einbahnstraße, sondern bedarf auch des Mitwirkens der Betroffenen selbst. Unser Land gibt Millionen dafür aus, die Zuwanderer wenigstens mit den Grundlagen unserer gesellschaftlichen Struktur bekannt zu machen. In klassische Einwanderungsländern wie Kanada oder den USA würden sie mit ihren Voraussetzungen nicht einmal ins Land hinein kommen.“
Die mit rassistischen Unterstellungen von Sarrazins Gegnern hochgespielten genetischen Vergleiche einzelner Volksgruppen werden dazuhin zu einer üblen Stimmungsmache und dem Versuch, ihn in eine antisemitische Ecke zu stellen. „Daß er diese Aussage auf Frage von den Interviewern gemacht hat, die dazu hoffentlich nicht provoziert haben, kann jeder im Artikel der ‚Welt am Sonntag‘ vom 29.8.2010 selbst nachlesen. Sarrazin sprach von Identität und sagte, die kulturelle Eigenart der Völker sei keine Legende, sondern bestimme die Wirklichkeit Europas, worauf er gefragt wurde, ob es auch eine genetische Identität gäbe. Hätte Sarrazin als Beispiel dafür geantwortet, daß alle Italiener ein bestimmtes Gen teilen ebenso wie Basken bestimmte Gene haben, die sie von anderen unterscheiden, hätte vermutlich kein Hahn danach gekräht. So gab er jüngste wissenschaftliche Kenntnisse, die u.a. zum Beispiel von der gewiß nicht rassistischen Jüdischen Allgemeinen vom 17.6.2010 oder dem Bild der Wissenschaft vom 4.6.2010 verbreitet wurden, preis. Auch kann man auf verschiedenen Webseiten [1* / 2*] Aufträge zum Abstammungstest seiner Gene geben.
Dagenbach: „Ich kann mich aber nicht daran erinnern, daß es deswegen irgendwo einen Riesenskandal, wie er jetzt im Falle Sarrazin hochgezogen wurde, gegeben hätte. Es gibt auch keinen Sturm der Entrüstung gegen Sarrazin, sondern ein Aufschrei seiner die veröffentlichte Meinung beherrschenden Gegner und einen Sturm der Zustimmung für ihn. Deutschland muß endlich sein Selbstbewußtsein wieder erlangen, das man ihm wegen 13 Jahren, unter denen auch sehr viele Deutsche gelitten haben, genommen hat. Es bedarf dazu mutiger Leute wie Sarrazin und nicht solcher, die sich ohne Mandat über ihn selbst zum Richter aufspielen.“
Man sollte sich daher eher an Aussagen eines Ralph Giordano (Sarrazin „ist einer, der die Wahrheit sagt“ [3]) oder Hendrik Broders („Sarrazin spricht aus, was andere ahnen, aber nicht zur Kenntnis nehmen möchten“ [4]) halten, oder wenigsten einmal über Thea Dorns Sicht der Dinge nachdenken, die zum „Fall Sarrazin“ u.a. die Frage aufgeworfen hat, ob man „wieder in den alten deutschen Hickhack-Reflex verfällt, der eine ist Nazi, der andere ist Gutmensch.“ [5]

„Sicher eckt Thilo Sarrazin mit seiner Art, seine Thesen zu vertreten an, aber wo er recht hat, hat er nun mal Recht“, kommentierte Dagenbach bereits am 26.8.2010 zu Beginn der Debatte über die Vorabveröffentlichung des neuen Sarrazin-Buches „Deutschland schafft sich ab”:
Sarrazin nehme damit sein grundgesetzlich garantiertes Recht auf eine eigene Meinung und diese auch sagen zu dürfen wahr. Unverständlich sei daher vielmehr die überzogene und überhebliche Kritik an seinen Feststellungen, die man einerseits nicht bestreitet, aber andererseits abqualifiziert.
Dagenbach: „Wir haben in Deutschland die eigentümliche Situation, daß es offensichtlich selbsternannte Tugendwächter gibt, die glauben, noch über dem Grundgesetz zu stehen und nach Belieben allem mit falschen Unterstellungen und Totschlagargumenten begegnen zu können, was nicht in ihren Kram paßt. Über nicht den eigenen Vorstellungen entsprechenden Problemfelder wird ein Tabu gelegt und versucht, sie nicht nur unter den Teppich zu kehren, sondern auch noch jeglicher Diskussion darüber fernzuhalten. Als Mittel dazu wird geschickt eine breite Palette zu Diskriminierung der ungeliebten Aussagen bis hin zur Rassismus- oder gar Rechtsextremismus-Keule abgefeuert und über die Medien verbreitet, statt sich der Lösung der unbestreitbar vorhandenen Probleme ernsthaft anzunehmen. “
Selten habe es einen besseren Nachweis für das Sprichwort von den getroffenen Hunden, die bellen, gegeben, denn die Kritiker selbst tragen die Hauptverantwortung für die von Sarrazin dargestellten Mißstände.
Dümmlich seien daher nicht, wie die Bundeskanzlerin Angela Merkel meint, die Aussagen Thilo Sarrazins, sondern ihre eigene Untätigkeit zur Behebung der von diesem aufgezeigten Mißstände in unserem Staat:
„Man will den Bürgern eine heile Welt vorgaukeln, deren Schwachpunkte diese längst erkannt haben, aber sich gerade wegen der im Fall Sarrazin deutlich werdenden Unterstellungsrituale nicht mehr trauen, sie öffentlich beim Namen zu nennen“, so Dagenbach.
Daher sei der Frustpegel bei vielen Bürgern inzwischen unheimlich hoch bis hin zur immer mehr um sich greifenden Wahlverweigerung. Schlimmer noch: Wer nicht prominent genug ist, dessen Ansichten werden unterdrückt , verfälscht oder bestenfalls im überheblicher Manier lächerlich gemacht – zum Schaden für unsere Demokratie.

Siehe auch: PRO Baden-Württemberg

[1] http://www.igenea.com/index.php?c=40
[2] http://www.israswiss.net/shalom/lechaim/50457395c51083609/03c1989a6912fd138.html
[3]
http://www.bz-berlin.de/archiv/politisch-wird-es-einsam-um-thilo-sarrazin-hat-er-trotzdem-recht-article960311.html
[4] http://maybritillner.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0,1872,8107551,00.html?dr=1
[5] http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1124522/ZDF-heute-journal-vom-27.-August-2010?bc=svp;sv1